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Worum es geht

Viele Menschen werden durch die traditionellen Formen der Verkündigung und der Gemeindearbeit nicht oder nicht mehr erreicht, unabhängig davon, ob sie Mitglieder der Kirche sind, nicht mehr oder noch nicht der Kirche angehören.
Studien zur Kirchenmitgliedschaft belegen, dass Kirchenmitglieder ihre Mitgliedschaft gelegentlich hinterfragen, weil sie der Kirche zwar verbunden sind, die Sinnhaftigkeit ihrer weiteren Mitgliedschaft aber nicht mehr sehen.
Die Bereitschaft, ehrenamtlich tätig zu werden, ist in der Gesellschaft immer noch hoch. In der Kirche wird nach wie vor eher bedarfsorientiert agiert und nicht so sehr gabenorientiert: also eher „Wen brauchen wir?“ und weniger „Was möchten Menschen bei uns und mit uns tun und welche Qualifikationen bringen sie mit?“

Um den beschriebenen Phänomenen wirkungsvoll zu begegnen, bedarf es neben den vielfältigen, bereits vorhandenen und bewährten Arbeitsformen in den Gemeinden und in der Kirche weiterer innovativer, kreativer und auch experimenteller Projekte, mit denen neue Angebots- und Beteiligungsformen erprobt und etabliert werden.

Dafür stehen auf Beschluss der Landessynode Mittel der Landeskirche in Höhe von 800.000 Euro für 2017 und 600.000 Euro für 2018 zur Verfügung. 

Unterstützt werden...

Projekte, in und mit denen:

  • das Evangelium lebensrelevant und milieusensibel vermittelt wird,
  • Menschen mit der Botschaft des Evangeliums erreicht und für eine Mitgliedschaft in der Kirche gewonnen werden,
  • Menschen aktiviert und motiviert werden, sich für den Auftrag der Kirche zu engagieren.

 

Besonderheiten

Diese Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass sie

  • neue Angebots- und Beteiligungsformen eröffnen,
  • innovativ, kreativ, experimentell neue Arbeitsformen und Arbeitsfelder für die Kommunikation des Evangeliums erschließen
  • und neue Sozialformen von Gemeinde und Kirche erproben und ermöglichen.